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Chopin-Abend am 24. März in Lengerich

Den Komponisten Frédéric Chopin (1810-1849) bringen wir heute am ehesten mit Klaviermusik in Verbindung: Seine Etüden, Scherzi, Nocturnes, Impromptus, Préludes, Walzer u.a. sind fester Bestandteil des großen romantischen Repertoires. Doch hat Chopin sich auch der Gattung ‚Kunstlied‘ zugewendet, wie die Sammlung „17 Polnische Lieder“ op. 74 unter Beweis stellt.

Den zwischen 1829 und 1847 entstandenen Liedern liegen allesamt Texte polnischer Dichter zugrunde. Im Schatten der berühmten deutschen Liederkomponisten Schubert und Schumann blieben die Liedkompositionen Chopins weitestgehend unbeachtet – zu Unrecht, wie man beim Chopin-Abend am 24. März im Lengericher Martin-Luther-Haus feststellen wird.

Aufgeführt werden die reizvollen Lieder von der Sopranistin Natalia Atamanchuk und der Pianistin Kiyomi Kudo-Helms am neuen Schimmelkonzertflügel des Hauses“. Zweiter Programmpunkt sind die Nocturnes Frédéric Chopins und des irischen Komponisten John Field. Ein Vortrag dazu von Maximilian Greshake beleuchtet die Hintergründe der Werke: Welchen Einfluss übte der Komponist und Musikpädagoge Field auf die Kompositionen Chopins aus? Und was verband die beiden Komponisten und ihre Werke?

Das Konzert, das in Zusammenarbeit mit der Musikschule Tecklenburger Land stattfindet, beginnt um 17 Uhr. Eintrittskarten sind an der Abendkasse zu 10,- (erm. 8,-) Euro erhältlich.

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