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Dienstag 14. Februar 2017 | Alter: 98 Tage

Eine Reise auf den Spuren Jesu

Kategorie: alle Nachrichten


Blick über die Dächer der Altstadt von Jerusalem.

Israel – Sehnsuchtsland mit langer, oft konfliktreicher Geschichte, Pilgerland für die drei Schriftreligionen. Zu einer achttägigen Studienfahrt in das Geburtsland Jesu im Herbst 2017 laden Pastorin Sigrid Holtgrave und die evangelische Kirchengemeinde Lengerich ein. Die Stellen des Wirkens Jesu rund um den See Genezareth und in Jerusalem werden genauso besucht wie wichtige Orte der jüngeren Geschichte im Staat Israel. Die klimatisch angenehme Herbstzeit eignet sich gut für diese Reise. Pastorin Holtgrave, die schon öfter privat in Israel war, organisierte 2012 eine Gruppenfahrt. Die Reise in diesem Jahr eignet sich sowohl für Erstreisende in das Land als auch für diejenigen, die schon dort gewesen sind.

Altbekannte Sehenswürdigkeiten und neue Ziele

Neben altbekannten und unverzichtbaren Sehenswürdigkeiten stehen interessante neue Ziele auf dem Programm. Die erste Station für vier Tage ist Jerusalem. Von hier aus wird die Altstadt mit der Grabeskirche, dem jüdischen Viertel, der Neustadt und Yad Vashem erkundet. Von Jerusalem aus geht es auch an das Tote Meer mit Qumran und Massada, nach Bethlehem mit der Geburtskirche und nach Beit Jala mit der ältesten evangelischen Schule in Palästina namens „Talitha Kumi“. Die 1851 gegründete Schule bietet palästinensischen Mädchen und Jungen in einem konfliktgeladenen Umfeld einen sicheren Platz zum Lernen.

Die vier Übernachtungen in Jerusalem ermöglichen es der Gruppe, abends am ganz normalen Stadtleben in Jerusalem teilzunehmen, sich in ein Café zu setzen, zu flanieren oder eigenständig etwas anzuschauen. Ein besonderer Höhepunkt in Jerusalem wird auch die Teilnahme am internationalen Gottesdienst zum 500. Reformationsjubiläum in der evangelisch-lutherischen Erlöserkirche (direkt neben der Grabeskirche) sein. Der deutsche Kaiser Wilhelm II. und Kaiserin Auguste hatten diese Kirche am Reformationstag 1898 persönlich eingeweiht.

Das christliche Friedensdorf Nes Ammin

Nach vier Tagen Jerusalem und Umgebung geht es in die Nähe von Haifa in das christliche Friedensdorf Nes Ammin. Nes Ammin ist nach dem 2.Weltkrieg von Schweizern, Deutschen und Niederländern zum Zweck der Versöhnung zwischen Christen und Juden gegründet. Heutzutage geht es auch allgemein um Versöhnung zwischen Christen, Juden und Muslimen. Nes Ammin wird von der evangelischen Kirche im Rheinland unterstützt. Von dort aus geht es in die Berge Galiläas nach Safed, der Stadt des jüdischen Kabbalismus. Heute haben sich dort viele Künstler niedergelassen.

Die letzte Station der Rundreise ist Tel Aviv, die moderne, brodelnde Stadt am Mittelmeer. Hier bekommt die Reisegruppe einen Eindruck in die moderne israelische Gesellschaft. In Israel heißt es: „In Jerusalem wird gebetet, in Haifa gearbeitet und in Tel Aviv gelebt.“ Von diesem pulsierenden Leben wird die Reisegruppe auch etwas mitbekommen.

 Weitere Informationen zur Reise:

Wer Interesse an dieser Fahrt vom 29. Oktober bis 5. November 2017 hat und sich weiter informieren möchte, möge sich bei Pastorin Sigrid Holtgrave (Tel. 05481 2776 oder Sigrid.Holtgrave@kk-ekvw.de) oder bei der evangelischen Kirchengemeinde Lengerich (05481 8463745) melden.