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Dienstag 07. März 2017 | Alter: 108 Tage

Vorbildliche Barrierefreiheit in der Johannesgemeinde

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V.l.n.r.: Helmut Lange, Pfarrer Erich Schwager, Hans Aufderhaar, Werner Lammers, Reinhold Hemker, Pfarrer Dr. Dirk Schinkel und Pfarrer Andreas Groll. Foto: Rita Hufschmidt.

Rheine. „Nun ist es amtlich: Die Barrierefreiheit in der Kirchengemeinde Johannes ist vorbildlich“, so Dr. Reinhold Hemker, Vorsitzender des Sozialverbandes VdK im Kreis Steinfurt, anlässlich der Überreichung der Plakette und der Urkunde des VdK-Landesverbandes. Gemeinsam mit dem Ehrenvorsitzenden des VdK-Kreisverbandes Steinfurt, Werner Lammers, hatte er noch im letzten Jahr das historischen Kirchengebäude und das neue Gemeindezentrum bezüglich der Barrierefreiheit begutachtet. Dabei wurden auch der neue Verbindungsgang und der Zugang zur Kirche einbezogen.

Für die Johannesgemeinde nahm Pfarrer Andreas Groll, Vorsitzender des Presbyteriums, die Auszeichnungen entgegen. Im anschließenden Gespräch, an dem auch die Pfarrer Dr. Dirk Schinkel und Erich Schwager, Helmut Lange, Baukirchmeister der Johannesgemeinde, und Hans Aufderhaar, Mitglied im Kreisvorstand des VdK Steinfurt, teilnahmen, kam die besondere Bedeutung des VdK für die Unterstützung von Menschen mit Behinderung zur Sprache. Wichtig, so der Kreisvorsitzende, sei es vor allem, dass Menschen mit Behinderung im Rahmen ihrer Möglichkeiten so qualifiziert werden, dass sie einen Beruf ausüben und weitestgehend am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Es gehe nicht nur darum, Immobilien so einzurichten, dass man alle Räumlichkeiten mit Rollator und Rollstuhl selbständig erreichen kann.

Der Ehrenvorsitzende Werner Lammers verwies darauf, dass es im Kreis Steinfurt schon seit Jahren gelungen sei, immer mehr Menschen in den Vereinen und Verbänden, den Behörden und Kirchengemeinden für Maßnahmen in Sachen Barrierefreiheit zu gewinnen. Die Vertreter der Gemeinde stellten zufrieden fest, „dass man mit den Bau- und Umbaumaßnahmen offensichtlich auf dem richtigen Weg gewesen ist.“ Die VdK-Vertreter wünschten den Gemeindevertretern weiterhin viel Erfolg bei ihrer Arbeit und auch, dass viele Menschen mit Behinderung an den Veranstaltungen und insbesondere an den Gottesdiensten teilnehmen. Die Voraussetzungen dafür seien ja schon seit einiger Zeit hervorragend.