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Donnerstag 16. März 2017 | Alter: 128 Tage

Evangelisches Gütesiegel zeugt von qualitativ guter Arbeit der Kindergärten im Kirchenkreis Tecklenburg

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(v.l.n.r.): Bärbel Zachey (Johannes-Kindergarten Laggenbeck), Judith Lindemeier, Uta van Delden, Irmtraud Paus (Kneipp-Kindertagesstätte Tecklenburg), Coach Bernhard Rotthoff, Bärbel Gräler (Kindergarten Kattenvenne), André Ost und Heike Bulk (Anne-Frank-Kindergarten Westerkappeln).

Tecklenburg. „In unseren Kindertages-Einrichtungen wird Qualität entwickelt und gelebt“ unterstrich Superintendent André Ost im Rahmen einer Feierstunde zur Verleihung des Ev. Gütesiegels an vier Kindergärten in der Jugendbildungsstätte in Tecklenburg. „Hier bleibt man nicht stehen, sondern ist bereit, sich zu hinterfragen und weiterzuentwickeln“. Das Vertrauen vieler Eltern, ihr Kind gezielt in eine evangelische Einrichtung zu geben, weil es aus einem christlichen Menschenbild heraus betreut und erzogen werde, sei vielen Eltern etwas wert, meinte er.

Mit dem Ev. Gütesiegel sind der Johannes-Kindergarten Ibbenbüren-Laggenbeck, der Anne-Frank-Kindergarten Westerkappeln, der Kindergarten Kattenvenne und die Kneipp-Kindertagesstätte Tecklenburg ausgezeichnet worden. Nun können die Einrichtungen ihren Eingangsbereich mit einem attraktiven Gütesiegelschild verschönern. Damit sind nun sieben von 28 Kindergärten, ein Viertel der Kindertageseinrichtungen im Verbund, mit dem Gütesiegel zertifiziert. „Dass wir solche Qualitätsmanagement-Prozesse durchlaufen ist wichtig, weil wir mit dem was wir bieten, überzeugen: mit unseren Einrichtungen, unserem Personal und mit unserer Arbeit“, betonte Superintendent Ost. Diese Qualitätsmanagementprozesse dienten einerseits der Selbstvergewisserung. Es sei wichtig, sich über den eigenen Bildungs- und Erziehungsauftrag klar zu sein. Andererseits sei es jedoch auch entscheidend, ein Konzept für gutes Beschwerdemanagement und eine gute Öffentlichkeitsarbeit zu haben.

Ost gratulierte den Leitungen der Kindertageseinrichtungen, den Teams der Mitarbeiterinnen und der Elternschaft zur Auszeichnung. Sein besonderer Dank galt Uta van Delden, Geschäftsführerin des Kindergartenverbunds im Kirchenkreis Tecklenburg, und ihrer Stellvertreterin, Judith Lindemeier. „Sie haben unermüdlich daran gearbeitet, den Prozess der Qualitätssicherung in unseren Einrichtungen voranzutreiben“ betonte er. Auch Bernhard Rotthoff habe einen besonderen Dank verdient, so Ost. Er habe die Einrichtungen in dem Prozess begleitet und als Coach jeweils auf das Verfahren vorbereitet.

Uta van Delden freute sich mit den Teams der Kindergärten. „Die Mitarbeitenden sind gemeinsam mit den Pfarrerinnen, Pfarrern, Vertretern der Kirchengemeinden, Mitarbeitenden und Elternräte heute die Hauptpersonen“ meinte sie. Im Jahr 2018 werden alle Kindergärten im Ev. Kirchenkreis Tecklenburg zertifiziert sein. Vor dem Hintergrund des Kinderbildungsgesetzes NRW (KiBiz) sei dies notwendig. Das Zertifizierungssystem sei sehr praxisnah und stelle verschiedene methodische Werkzeuge zur Verfügung. „Das Evangelische Gütesiegel stellt für die evangelischen Einrichtungen eine Bereicherung dar“ ergänzte Sabine Prott, Leiterin des Geschäftsfelds Tageseinrichtungen für Kinder im Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. (Münster). Auch die externen Begutachtungen seien voll erfüllt worden. In Westfalen Lippe hätten bereits 390 Einrichtungen ein Ev. Gütesiegel erhalten, berichtete sie.

Bei Sekt und am Buffet kamen die Gäste ins Gespräch, ließen Erinnerungen Revue passieren und freuten sich über die Auszeichnungen. Mit launigen Szenen aus dem Qualitätsmanagement-Prozess gab Bernhard Rotthoff einen humorvollen Rückblick und machte deutlich: „Qualitätsmanagement macht Spaß!