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Mittwoch 12. April 2017 | Alter: 102 Tage

Premiere für das Digital Display in Ibbenbüren Matthäus

Kategorie: alle Nachrichten


Präsentieren stolz das neuen Digital Display mit der Jahreslosung: Niklas Berger und Pfarrer Andreas Finke (rechts im Bild).

Ibbenbüren. „Die Idee zum „Digital Display“ hat eigentlich vor 40 Jahren beim U-Bahn-Fahren in Berlin ihren Ursprung“, berichtet Pfarrer Andreas Finke begeistert. Seit Anfang März steht der digitale Schaukasten im Fenster des Gemeindehauses und informiert über Gemeindeveranstaltungen, weist auf Ausstellungen hin oder macht neugierig auf neue Projekte. Damit ist es das erste Digital Display im Kirchenkreis Tecklenburg.

„Unser Digital Display hat schon viele Interessierte auf sich aufmerksam gemacht“ berichtet er. Sie bleiben stehen und unterhalten sich darüber. Leider funktioniert dies derzeit abends, da die Strahlung des Bildschirms nicht stark genug ist, um gegen das Tageslicht anzukommmen“. Doch die Gemeinde sei auf einem guten Weg, informiert Andreas Finke. „Wir planen ein weiteres Display, das durchgehend perfekte Bilder mit guter Auflösung zeigt, direkt vor der Kirche, also neben der Bushaltestelle aufzustellen. Dies hat den Vorteil, dass Schüler und Leute die auf den Bus warten, aber auch Fußgänger gleich aktuell auf unsere Angebote aufmerksam werden“. Er war es, der die Idee, einen digital funktionierenden Schaukasten zu entwickeln, in die Gemeindearbeit mitbrachte. „Als ich vor fünf Jahren darüber in der Pfarrkonferenz berichtete er, waren die Reaktionen der Kolleginnen und Kollegen eher skeptisch“ berichtet er. Für Pfarrer Finke überwiegen die Vorteile: Er kann nun vom Rechner aus seinem Büro direkt die Displays neu aufspielen oder verändern.

Niklas Berger, Presbyter und Mitinitiator der neuen Technik ist genauso begeistert:“ Wir wollen variabel arbeiten und möchten Papiermengen und Druckkosten sparen. Da kam diese Idee wie gerufen“, meint er. „Die Technik des alten Schaukastens hat sich überholt. Ein weiterer Vorteil ist, dass wir die Daten, die wir in das Digital Display stellen auch für unsere Website und die Sozialen Netzwerke verwenden können“ meint er überzeugt. Interessant sei es, dass auch mit Bewegtbildern oder Clips gearbeitet werden könne, sind sich beide einig. Das Logo der Gemeinde zeigt dies jetzt schon bei der aktuellen Präsentation.

Die Technik sei simpel: Genutzt werde ein Rechner mit Powerpoint. Dazu habe die Gemeinde einen Fernseh-Monitor angeschafft. „Es ist auch möglich, die Software auf der Open-Office-Basis zu verwenden“ ergänzt der Presbyter. Komplett habe die Lösung für das Gemeindehaus 360 Euro gekostet. Für das neue Display muss die Gemeinde nun mehr Geld in die Hand nehmen: Hier entstehen Kosten von 1500 Euro, da das Display eine Größe von 50 Zoll habe und mit Foto-HD-Technik arbeite. Weitere Infos zur Gemeindearbeit unter: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.evibb.de