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„Das ist das ganz besondere JuBi-Gefühl!“ - Mit dem Grundkurs startet das erste Bildungsanbot 2021

An und um die Ev. Jugendbildungsstätte Tecklenburg (JuBi) ist endlich wieder viel los. 19 Jugendliche und sieben Teamer*innen verschaffen dem Haus die Lebendigkeit, nach der sich Dirk Schoppmeier, der JuBi-Leiter, und sein Team gesehnt haben, denn das letzte Bildungsangebot für Ehrenamtliche fand am 13. März 2020 statt.

„In der JuBi ist immer eine großartige Atmosphäre. Das ist das ganz besondere JuBi-Gefühl, das uns verbindet“, meint eine Teilnehmerin. „Junge Leute, die schon vor zwei Jahren an einem Schnupperkurs teilgenommen haben, teilen sich ein Zimmer und sind gleich im intensiven Gespräch vertieft. So wachsen über die Teilnahme an den Kursen schnell Freundschaften.

Die ehrenamtlichen Jugendmitarbeitenden kommen aus den Kirchengemeinden

„Im Grundkurs bilden wir Jugendliche für die Leitung von Jugendgruppen und- freizeiten aus“ informiert Dirk Schoppmeier. „Die Teilnehmenden werden von den Jugendreferent*innen aus den Regionen und den Kirchengemeinden des Kirchenkreises Tecklenburg an uns vermittelt“. Die aktuelle Schulung findet vom 10. – 16. August unter Corona-Regeln statt. Zurzeit ist dies der erste und derzeit einzige Kurs in der JuBi. Der Vorteil: Die Teilnehmenden sind allein im weitläufigen Haus mit naturnahem Außengelände und können den Raum so gut nutzen. Vor dem Start des Grundkurses haben sich alle Beteiligten testen lassen, die Tests werden zwischendurch und am Ende des Kurses wiederholt, damit alle mit einem sicheren Gefühl in den Alltag zurückkehren können.

Motto: „Glaubst Du…“

Das Motto des aktuellen Grundkurses heißt „Glaubst Du…“ angelehnt an die Jahreslosung 2020. Die jungen Menschen setzen sich mit Fragen wie „Glaubst Du an Freundschaft?“, „An was glaubst Du?“ und weiteren spirituellen Themen auseinander und kommen dazu ins Gespräch. Auch Themen wie Spielpädagogik, Aufsichtspflicht, Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt oder der Umgang mit besonderen Situationen (Heimweh, Konflikte in der Gruppe) stehen auf der Agenda.

Das Gruppenleiter*innenzertifikat ist das nächste Ziel

„Nach der Teilnahme am Grundkurs können Teilnehmenden eine „JuLeiCa“ (Jugendleiter*innen-Karte) beantragen, sie dient als Nachweis der Qualifikation und ist hier und da mit Vergünstigungen verbunden“, so Dirk Schoppmeier weiter. Mit der JuLeiCa konnten über den Kreisjugendring zwischenzeitlich z.B. Funtickets des ÖPNV kostenfrei beantragt werden.

Danach ist aber noch lange nicht Schluss, Viele Teilnehmer*innen machen nach dem Grundkurs mit den Kompaktfortbildungen weiter. Das sind Wochenendseminare, bei denen Inhalte und Methoden der Jugendarbeit vertieft behandelt werden, z.B. entwicklungspsychologische Aspekte der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Erlebnis- und Medienpädagogik, oder auch gesellschaftspolitische Themen wie in der Fortbildung unter dem Titel „Mission Klima retten“.

Wer an sechs Kompaktfortbildungen teilgenommen hat, erhält das Gruppen-leiter*innenzertifikat der Ev. Jugend, das immer im Rahmen einer Austauschzeit feierlich überreicht wird. Die Austauschzeit ist einer der Höhepunkte im JuBi-Jahr. Hier kommen Teamer*innen aus vielen Jahrgängen zusammen, bilden sich gemeinsam fort, tauschen sich aus und schmieden Pläne für die Zukunft.

„Jedes Jahr zwischen Weihnachten und Neujahr wird die JuBi dann zum „Open Space“ berichtet der Leiter. Die jungen Leute können sich aussuchen, welche Inhalte und Methoden sie sie lernen oder vertiefen möchten und können sich beispielsweise im Fotolabor oder in der Werkstatt ausprobieren“.  

„Die Kurse und vor allem die Gemeinschaft in der JuBi prägen die jungen Menschen und beeinflussen auch ihre Ausbildung“, berichten die Teamer*innen. „Einige der ausgebildeten Jugendleiter*innen, entscheiden sich nach diesen eindrucksvollen Erfahrungen in der JuBi und in den Regionen und Gemeinden des Kirchenkreises für einen pädagogischen Beruf und studieren Soziale Arbeit, Gemeindepädagogik oder gehen ins Lehramt“.

Der nächste Ausbildungsjahrgang wird im November 2021 starten. Die Jugendlichen sammeln in den Schnupperkursen erste Eindrücke und lernen die Gruppe und das Haus kennen, bevor sie dann im kommenden Jahr mit dem Grundkurs-Schnupperkursen starten.

 

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