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Evangelische Kirchengemeinden weisen auf Brot für die Welt hin

Die evangelischen Kirchengemeinden Jakobi und Johannes in Rheine haben durch persönliche Kontakte von Mitgliedern der Gemeinden sowie über die kreiskirchliche Partnerschaft des evangelischen Kirchenkreises Tecklenburg zahlreiche Kontakte zu Kirchengemeinden und Schulen in Namibia. „Ganz direkt hören wir über die schlimmen Auswirkungen des Klimawandels in Namibia und im südlichen Afrika,“ berichtet Pfarrer Jürgen Rick, Jakobi-Kirchengemeinde.

„Mal gibt es so viel Regen, dass Ernten und Häuser vernichtet werden oder es regnet über zwei bis drei Jahre kaum. So erlebten es 2019 Mitglieder unseres Posaunenchores, die mit den namibischen Partnern musikalische Workshops durchführten“, ergänzt Pfarrer Dr. Dirk Schinkel aus der Johannes-Gemeinde.

Wie können evangelische Christen und Christinnen hier helfen? Um über konkrete Hilfen nachzudenken, trafen sich die Geistlichen mit der pensionierten Pfarrerin Kerstin Hemker, Botschafterin für das große evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“. Neben den großen Anstrengungen der evangelischen Kirchengemeinden, das eigene Verhalten ökologisch zu gestalten durch schonenden Ressourcenverbrauch, ist die direkte Hilfe für besonders von der Klimakrise betroffenen Menschen ein wichtiger Baustein.

„Hier hat Brot für die Welt für die kommenden zwei Jahre unter dem Aspekt „Eine Welt. Ein Klima. Eine Zukunft“ einen Schwerpunkt gesetzt, so Kerstin Hemker. „Diejenigen, die am wenigsten zum weltweiten Klimawandel beigetragen haben, sind am schwersten betroffen. Hier hilft Brot für die Welt sehr direkt durch Ausbildung in ökologischer Landwirtschaft und Gartenbewirtschaftung, Methoden zur Speicherung von Wasser und Saatgut, das besser mit trockenen Perioden klarkommt. Bis zu 150 Mio. Menschen sind inzwischen jährlich gezwungen, ihre Heimat wegen Auswirkungen der Klimakrise zu verlassen. Erschwert wird derzeit alles durch Corona. Denn bereits arme Menschen werden zu bettelarmen Menschen,“ erzählt die Botschafterin für Brot für die Welt, die selbst seit 40 Jahren viel im südlichen Afrika lebt.

Durch die Coronabeschränkungen werden auch in diesem Jahr weniger Menschen die Gottesdienste zu Weihnachten besuchen können. Da die segensreiche Arbeit von Brot für die Welt zu einem großen Teil durch Spenden zu Weihnachten finanziert wird, entschlossen sich die Kirchengemeinden in der Presse und auf der eigenen Homepage um direkte Überweisungen und Onlinespenden zu werben.

„Schenken Sie Perspektiven und Zukunft zu Weihnachten. Unterstützen Sie die Arbeit von Brot für die Welt,“ werben deshalb die evangelischen Rheiner Kirchengemeinden.

Kontoverbindung:

Brot für die Welt

Bank für Kirche und Diakonie: IBAN: DE10100610060500500500

 

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