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„Mission: Ist für mich… – Ist für uns…“ - Neues MÖWe-Jahresheft fragt nach dem heutigen Missionsverständnis

„Mission“ gehört zur Kirche wie der Gottesdienst, Diakonie und Seelsorge. Und doch ist “Mission“ ein sperriger und ein schwieriger Begriff. Die negativen Folgen missionarischen Wirkens aus der Kolonialzeit wirken bis heute nach - sie sind zu Recht zu hinterfragen.

Mission verstehen viele Christinnen und Christen heute allerdings anders. Sie wollen eine frohe, Mut machende Botschaft weitergeben, sie treten für Frieden, Gerechtigkeit und Versöhnung ein. Das Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung/MÖWe hat dazu eine neue Publikation veröffentlicht, die das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und sich auch kritisch mit dem Begriff auseinandersetzt.

Die Publikation will Denkanstöße geben

„Mission still possible!“ Damit beginnt die Einleitung des neuen MÖWe-Jahresheftes „Westfalen Welt weit“. Es geht um Aspekte wie die Partnerschaftsarbeit, den missionarischen Gemeindeaufbau, den interreligiösen Dialog, die Konfessionsökumene oder die kirchliche Entwicklungsarbeit. Diskutiert wird, ob ein neuer Begriff für Mission gebraucht wird. Die Publikation will so Denkanstöße geben.

Mission ist längst kein geographisches Anliegen mehr. „Alle, die an Jesus Christus glauben, haben den Auftrag dort, wo sie leben, die ´Gute Nachricht` zu bezeugen“, sagt der methodistische Pastor Romesh Modayil aus Indien. Als „Berufsmissionar“ beschreibt er in einem Beitrag für das Jahresheft seine missionarischen Erfahrungen und Erlebnisse.

Wie kann die Schönheit des Glaubens angesichts der Herausforderungen des 21. Jahrhunderts vermittelt werden?

„Mission ist für mich“ und „Mission ist für uns“: in diesen Kapiteln beschreiben viele Autorinnen und Autoren verschiedener Herkunft und unterschiedlichen Alters ihren missionarischen Auftrag. Sie befassen sich damit, wie in einer zerrissenen Welt die Schönheit des Glaubens angesichts der Herausforderungen des 21. Jahrhunderts vermittelt werden kann. Darunter sind Stimmen u.a. aus Indonesien, Tansania oder aus den USA und dem Iran. Auch Beiträge aus dem interreligiösen Dialog zwischen Christen und Juden sowie zwischen Christen und Muslimen befassen sich mit Aspekten zum Thema Mission.

Zudem gibt es Interviews mit dem langjährigen Ökumene-Dezernenten der westfälischen Landeskirche, Dr. Ulrich Möller (Bielefeld), sowie mit dem Landessynodalen und MÖWe-Regionalpfarrer Martin Domke (Herne). Informationen aus der Region und ein Ausblick auf 2022 runden den Inhalt des 56-Seiten-Heftes ab.

Hier finden Sie das MÖWe-Jahresheft zum Download: 

https://www.moewe-westfalen.de/wp-content/uploads/2021/11/MOeWe-Jahresheft-2021.pdf

Print-Bestellungen an: Marcel Möllnitz: marcel.moellnitz@moewe-westfalen.de, Tel.: 0231 / 5409-78.

Informationen zur Arbeit des Amtes MÖWe finden Sie hier: www.moewe-westfalen.de

Text: Dirk Johnen, Pressestelle der MÖWe

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