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Picknick der Kulturen in Westerkappeln

WESTERKAPPELN. Mit einem Picknick der Kulturen endete Ende Juni die Informationsausstellung „Asyl ist Menschenrecht“ in Westerkappeln. Rund 100 Gäste genossen auf dem Platz an der Stadtkirche schönstes Sommerwetter, interessante Gespräche, herzhafte und süße Spezialitäten und Musik der Kirchenband „Confession“.

Der Bitte des Vereins Wabe Westerkappeln, der evangelischen Kirchengemeinde und der Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Tecklenburg, etwas zu essen mitzubringen, waren Geflüchtete, Zuwanderer und Einheimische reichlich gefolgt. So konnten sich die Besucher an einem international bestückten Buffet bedienen. Tabouleh, Couscous-Salat, Fatayer, Melonen, Käse und Trauben, Hähnchenspieße und weitere kulinarische Köstlichkeiten, zubereitet von Layla, Susanne, Dalal, Claudia und anderen Frauen und auch Männern, luden zum  Probieren in fröhlicher Runde ein. Dass bei so vielen Leckereien mit Minze, Thymian, Sesam, Bulgur oder Pistazien schon bald Rezepte die Runde machten, versteht sich von selbst. Die „Confession“-Musiker konnten sich auf tatkräftige und lautstarke Unterstützung durch die jüngsten Picknick-Besucher verlassen. Während sich die einen als Nachwuchs-Perkussionisten auf der Bühne versuchten, feierten die anderen ihr tänzerisches Debüt.

Die Stimmung war bestens. Darüber freute sich niemand mehr als die Organisatoren, die sich in den vergangenen Monaten für die Ausstellung, das umfassende Begleitprogramm und das Abschlusspicknick stark gemacht hatten. Frauke Helmich, stellvertretende Vorsitzende des Vereins Wabe, dankte allen Mitstreitern des Vereins, der Kirchengemeinde, der Gesamtschule und des Jugendzentrums JoyZ für die Unterstützung. Ein besonderes Dankeschön ging an Pastorin Adelheid Zühlsdorf-Maeder. „Vielen Dank, dass wir von ihren Erfahrungen profitieren konnten. Ohne Sie wäre  diese Ausstellung sicher nicht so gut gelungen“, wandte sich Helmich an die Ansprechpartnerin der Erwachsenenbildung.„Wir können nicht die Welt verändern, aber auch im Kleinen können wir viel bewegen“, war Helmich überzeugt. In Westerkappeln scheint das auch dank des großen Engage-ments zahlreicher Ehrenamtlicher, die unermüdlich im Einsatz sind, zu gelingen.

Text: Dietlind Ellerich

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