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Susanne Falcke zur neuen Superintendentin im Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken gewählt

Es war ein spannender Wahlabend in der Großen Kirche Burgsteinfurt. Die beiden Kandidierenden um das höchste Amt im Evangelischen Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken, Susanne Falcke und Oliver Günther, lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Als auch im vierten Wahlgang keiner von beiden die erforderliche Mehrheit von 49 Stimmen erhielt, zog Günther seine Kandidatur zurück und machte den Weg frei für die Dülmener Pfarrerin, die von der Synode im fünften Wahlgang mit 55 Stimmen gewählt wurde.

Es ist das erste Mal in der Geschichte des Evangelischen Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken, dass eine Frau das Amt der Superintendentin bekleiden wird.

Susanne Falcke löst nach 17 Jahren Superintendent Joachim Anicker an der Spitze des Evangelischen Kirchenkreises ab, der zum Ende des Jahres in den Ruhestand tritt. Die Amtsübergabe findet zum Jahreswechsel statt.

Die 46-jährige Susanne Falcke ist seit 2011 Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Dülmen. Erst im vergangenen Jahr hatte die Synode des Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken sie zur Stellvertreterin (Assessorin) von Superintendent Joachim Anicker gewählt. Die gebürtige Recklinghäuserin studierte Theologie in Münster und Berlin und kam 2008 als Pfarrerin nach Dülmen wo sie 2011 auf die 1. Pfarrstelle gewählt wurde. Sie ist verheiratet und hat drei Töchter.

Die Amtszeit in dem höchste Leitungsamt des Kirchenkreises beträgt acht Jahre. Danach ist eine Wiederwahl möglich. Die Superintendentin leitet gemäß der Kirchenordnung den Kirchenkreis in gemeinsamer Verantwortung mit den gewählten Mitgliedern des Kreissynodalvorstands (KSV). Sie führt zudem im Auftrag der Landeskirche die Dienstaufsicht über Pfarrerinnen und Pfarrer sowie über alle Haupt- und Ehrenamtlichen, die im Kirchenkreis ein Amt ausüben.

Text: Maleen Knorr, Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken

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