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Synodalversammlung zur Zukunft des Pfarrdienstes

Am Donnerstag, 3. Mai 2018, fand im Gemeindehaus in Ladbergen eine Synodalversammlung statt, die sich mit der Zukunft des Pfarrdienstes im Ev. Kirchenkreis Tecklenburg befasste.  

Im ersten Teil der Veranstaltung referierte Michael Westerhoff, Pfarrer im Personaldezernat der Ev. Kirche von Westfalen, über das sog. „Terminstundenmodell“, das in der Landeskirche entwickelt wurde, um den Pfarrdienst besser strukturieren zu können. Das Modell soll einerseits den Pfarrerinnen und Pfarrern helfen, eine Begrenzung in der Erwartungsvielfalt ihres Berufes und der Verschränkung von Berufsalltag und Privatleben zu schaffen. Gleichzeitig sollen Freiheit und Selbstbestimmung sowie die Entfaltung individueller Kompetenzen bewahrt werden. Eine Quadratur des Kreises? 

Den Kirchengemeinden kann das Terminstundenmodell helfen, Schwerpunkte in der Gemeindearbeit zu setzen bzw. eine Konzeption zu entwickeln und sich attraktiv aufzustellen, wenn eine Stelle neu besetzt werden muss. 

Im zweiten Teil des Abends referierte Superintendent André Ost aus dem Arbeitskreis Pfarrstellenplanung. Er stellte als Zukunftskonzept für die Pfarrstellenplanung im Kirchenkreis vier Regionen vor, die jeweils vier bis fünf Pfarrstellen umfassen, sozialräumliche Bezüge haben und verlässliche Vertretungsmöglichkeiten bieten sollen.                                                                             

Ziel soll es sein, auf der nächsten Kreissynode Anfang Juli diese Regionen als verbindlichen Planungsraum festzulegen, mit dem dann in den kommenden Jahren weitergearbeitet werden kann. Wichtig ist, dass es hierbei nur um den Pfarrdienst geht. Die Zukunft der funktionalen Pfarrdienste (Seelsorge in Krankenhaus und Altenheim, Schuldienst etc.) bedarf ebenfalls noch weiterer Überlegungen.                                                                                                     In der anschließenden Diskussion wurde das bisherige 4-Regionenmodell des Kirchenkreises zum Vergleich herangezogen und im Lichte der zukünftigen Pfarrstellenplanung bewertet. 

Bei all diesen Überlegungen stellt sich die Notwendigkeit heraus, dass in Zukunft Menschen gebraucht werden, die zur Zusammenarbeit bereit sind, ganz gleich, in welchen Grenzen sie stattfindet.

Pfr.in Verena Westermann

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