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KhoriKappeln: los geht's!

Endlich startet die vierte Phase des Projekts „KhoriKappeln“ der ev. Kirchengemeinde Westerkappeln. Am Sonntag, 8. Juli, traf sich die Gruppe zum Aufbruch nach Namibia. Vorfreude auf den bevorstehenden Besuch in der Partnergemeinde Khorixas war ebenso spürbar, wie etwas Unruhe vor dem 17-stündigen Flug. Mit einem Reisesegen bat die Gruppe um Gottes Geleit für diese weite Reise.

Dreieinhalb Wochen wird im fernen Namibia weiter an der Ausstellung „KhoriKappeln“ gearbeitet. Diese Ausstellung über Ungleichheiten in und zwischen den Ländern Deutschland und Namibia wird am 28. Juli in Khorixas präsentiert und dann auch nochmal in Westerkappeln zu sehen sein. Wer nun stutzt, weil ihm das irgendwie bekannt vorkommt. Ja in Westerkappeln gibt es zurzeit ein außergewöhnlich hohes Engagement in Sachen Namibia. Neben der kirchlichen Partnerschaft, die ja bereits seit 35 Jahren existiert und unzählige erfolgreiche Projekte umgesetzt hat, möchte nun das kommunale Partnerschaftskomitee Schwung in seine noch in den Kinderschuhen steckende Startphase bringen.

Niklas Schulte arbeitet engagiert in beiden Gruppen. Und so wird es wohl noch öfter doppelte Erwähnungen in den überschneidenden Punkten geben. Schulte fährt zum dritten Mal im Rahmen eines kirchlichen Partnerschaftsprojekts nach Namibia und möchte im nächsten Jahr den ersten kommunalen Austausch auf den Weg bringen. Warum dann nicht von den Erfahrungen einer lange bestehenden Partnerschaftsarbeit profitieren?

Im September wird die Unterscheidung beider Gruppen noch etwas schwieriger, denn beide Gruppen haben gemeinsam die Themenreihe „Faszination: Namibia“ auf den Weg gebracht. Während die kommunale Gruppe die Öffentlichkeitsarbeit für die Themenreihe übernimmt, ist die kirchliche Gruppe für die Ausstellung „Khorikappeln“ verantwortlich. Von den 15 Veranstaltungen organisiert jede Seite sieben und das Fair Café wird von beiden gemeinsam gestaltet. Partnerschaft funktioniert eben auch Zuhause.

Weit weg von dort wird die Gruppe KhoriKappeln nun mit zwei Themenschwerpunkten unterwegs sein. Zuerst werden drei Einrichtungen besucht, um sich darüber zu informieren, wie vielfältig soziales Engagement sein kann: die Einrichtung Penduka, die alleinstehende Frauen und Menschen mit Behinderung unterstützt. Das Hostel in Otjiwarongo, in dem einige Teilnehmer schon als Ehrenamtliche aktiv waren, und auch das „Red Cross Namibia“, in dem ein Westerkappelner seit September letzten Jahres einen Internationalen Freiwilligendienst absolviert.

All diese Situationen werden natürlich auch schon unter dem Gesichtspunkten der Nachhaltigkeitsziele und speziell dem Themenschwerpunkt „reduzierte Ungleichheiten“ betrachtet.Den weitaus größeren Teil macht das Treffen mit den restlichen Khorikappeln-Mitgliedern in Khorixas aus. Das Wiedersehen wird von allen sehnlichst erwartet.

Text: Melanie Wehmeier

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